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Spath Gunther | Klagenfurt

Geboren am 23. April 1951 in Villach, seit 1973 laufender Versuch, Klagenfurter zu werden. Hauptberuf Offizier, 2012 als Militärkommandant von Kärnten in den Ruhestand. Seit dem 16. Lebensjahr schriftstellerisch tätig, 41 Jahre im Stillen, ab 2008 neun Gedichtbände, drei Satirebände, ein heiterer Roman. Hunderte Vorträge und Artikel zu religiös-ethischen, historischen und politischen Themen, Konzertmoderationen. Derzeit Arbeit am zehnten Gedicht- und vierten Satireband und einem weiteren, diesmal ernsten, Roman. Musikliebhaber von Barock bis Pop sowie begeisterter Konsument von Malerei und Bildhauerei (ohne jegliches eigene Talent in dieser Richtung!)

Publikationen

Briefe aus dem ExilDenglish, Smartkrank, WerbedummieDU - LiebesgedichteReflexionenSommernachtsbretterUnterwegs-Nachgedacht-RausgesagtVerschaukelt - Lyrische PfeileWirklich? Von Selfietod bis Esoschmarrn
Briefe aus dem Exil
Briefe aus dem Exil
Kategorie: Belletristik
Thema: Satire
Autor: Gunther Spath
Verlag: Memoirenverlag
Format: Taschenbuch, 138 Seiten
ISBN: 978-3-902990-08-2
Preis: 13,50

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Asuzug aus dem Vorwort:

Soweit sich die Texte auf das berufliche Umfeld beziehen, wäre festzuhalten, dass sich Zentralstellen nur in der Bezeichnung unterscheiden, ihre innere Struktur und das Verhalten der in ihnen ihrem Broterwerb nachgehenden Menschen gleichen sich in erstaunlicher Weise. Der Verdacht, dass die in den folgenden Briefen mehrfach gewürdigte, für alle diese Bürokratiegequälten einheitliche Kanzleiordnung – grundsätzlich eine bewundernswerte Leistung ihres Erfinders! – das ihre zu diesem erstaunlichen Gleichklang von mit so unterschiedlichen Angelegenheiten wie Außenpolitik, Landwirtschaft, Inneres, Bildung, Landesverteidigung usw. befassten Schreibtischansammlungen beiträgt, wird bei genauem Hinsehen zur Gewissheit.

Den breitesten Raum in meinen Briefen nimmt aber doch das tägliche, ganz private Leben in der schönen Wienerstadt ein. Der Wiener Alltag ist, vor allem dank der Protagonisten, an Skurrilem, Witzigem bis hin zum Tragikomischen, voll und er liefert fast jede Stunde, die Gott schenkt, neue Überraschungen. Ich hoffe, die dargestellten Muster der einzigartigen Menschengattung „Wienerin und Wiener“ verzeihen mir manche vielleicht ein bisschen pointierte Darstellung und haben auch an dem Spiegel, den ich ihnen vorhalte, ihren Spaß.

Manches mag humoristisch überhöht sein, aber – frei erfunden ist in diesen Briefen nichts, das sei nachdrücklich festgestellt.

In diesem Sinne: Viel Vergnügen beim Lesen!

Denglish, Smartkrank, Werbedummie
Denglish, Smartkrank, Werbedummie
Kategorie: Belletristik
Thema: Satire
Autor: Gunther Spath
Verlag: Memoirenverlag
Format: Taschenbuch, 136 Seiten
ISBN: 978-3-903 303-00-3
Preis: 12,80

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Auszug aus dem Vorwort:

Es ist ein weiter Bogen, den ich in diesem Buch spanne und dennoch nur eine sehr beschränkte Auswahl aus den zahlreichen Zumutungen und Beleidigungen der menschlichen Intelligenz. Sie reicht vom längst nicht mehr schleichenden, sondern stürmischen Niedergang der Sprachkultur über die täglichen Zumutungen der Werbewirtschaft, die Verblödung der Massen dank sogenannter Fernsehunterhaltung, die treibstoffgestützte geistige Verkümmerung zahlreicher Mitmenschen und die digitale Verwirrung des Geistes bis hin zur Abschaffung von Mündigkeit und Selbstverantwortung.

Dabei ist dem, eine ordentlich formulierte, grammatikalisch, stilistisch und von der Wortwahl her gepflegte deutsche Sprache zunehmend verdrängenden Neusprech in Form von „Denglish“ oder „Engldeutsch“ ein eigenes Würdigungskapitel gewidmet. Allerdings werde ich mich bemühen, im gesamten Buch immer wieder den Ansprüchen dieser speziellen Art von Kauderwelsch gerecht zu werden.

Zwischen die einem speziellen Thema gewidmeten Kapitel füge ich jeweils einen Abschnitt mit einem bunten Strauß an Meldungen diverser Nachrichtenseiten, also sogenannte „News“, ein. Man möge sich an Hand dieser, mit Absicht nahtlos aneinander gereihten Zusammenfassungen aus den Beiträgen verschiedener Anbieter im Netz, egal ob es sich um die Bildschirmvariante einer Tages- oder Wochenzeitung oder einen anderen der zahllosen Versender von buntem Mischmasch aus Weltbewegung und Erbärmlichkeit handelt, ein eigenes Bild von Bedeutung und Nutzen einer derartigen Informations-Diarrhoe machen. Ohne jede feststellbare Ordnung oder Wertigkeit erfahren sie in diesen Medien, sehr gerne mit vielen bunten Bildchen neben- und untereinander gestellt, mögliche Tatsachen oder vielleicht auch nur Behauptungen. „Fake“ lässt grüßen, übrigens keineswegs nur bei den „üblichen Verdächtigen“, sondern genauso in den selbsternannten Qualitätsmedien.

Unterhalten Sie sich gut bei der Lektüre, aber überlesen Sie nicht die hinter dem Text stehende Sorge vor den Fehlentwicklungen, denen die Spezies Mensch auf dieser Erde derzeit nachrennt.

DU - Liebesgedichte
DU - Liebesgedichte
Kategorie: Lyrik
Thema:
Autor: Gunther Spath
Verlag: Memoirenverlag
Format: Taschenbuch, 120 Seiten
ISBN: 978-3-902990-16-7
Preis: 12.-

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Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei - doch die Liebe ist die größte unter ihnen. (1.Korinther, 13)

Wir Menschen sind, das gesteht auch die moderne Gehirnforschung zu, nicht nur vernunftgesteuerte Wesen. Nun, angesichts unseres Verhaltens, insbesondere unseres Umganges mit der Umwelt und den Mitmenschen hätten wir das ohnehin nicht vermutet.

Emotionen, positive wie negative, spielen in allen Phasen unseres Lebens eine wesentliche Rolle. Einerseits entstehen Probleme im Kleinen wie im Großen kaum nur als Resultat vernünftiger Überlegungen, sondern sind von Gefühlen beeinflusst. Andererseits entwickeln sich die großartigen, guten, schönen Dinge nicht, weil jemand rationell ableitet, sondern weil Gefühle das Denken und Handeln beeinflussen.

Von allen Gefühlen, die uns Menschen bewegen, ist die Liebe das wichtigste und wertvollste. Dabei dürfen wir Liebe nicht einengend auf die Partnerschaft zweier Menschen reduzieren. Liebe beginnt bei der Zuneigung zu allem, was die Schöpfung uns auf dieser Mutter Erde an Wunderbarem bietet, der belebten und unbelebten Natur. Die Menschenliebe aber reicht vom Mutterleib bis in den Sarg – und darüber hinaus.

Auch wenn viele Gedichte in diesem Buch von der Liebe in der Zweisamkeit von Menschen handeln, sind alle anderen Bereiche nicht ausgeklammert. Ganz konkret angesprochen wird in einem Abschnitt auch die Liebe über den Tod hinaus, die uns den Weg über die irdischen Unzulänglichkeiten hinweg weist.

Nachdenkliche, besinnliche, tröstliche, lachende Momente und mancher Leserin, manchem Leser Erinnerungen an ganz besondere Lebensstunden bescheren möchte mit seinem 6. Lyrikband

 

Gunther Spath, Dichter & Denker & Offizier

Reflexionen
Reflexionen
Kategorie: Lyrik
Thema:
Autor: Gunther Spath
Verlag: Memoirenverlag
Format: Taschenbuch, 92 Seiten
ISBN: 978-3-902990-86-0
Preis: 12.-

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Über die „Reflexionen“

Elftes Buch, neunter Gedichtband - über Natur, Glauben, Liebe, Abschiede, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Gedichte sind „Reflexionen“ der vielen Eindrücke entlang eines inzwischen nicht mehr ganz kurzen Lebensweges, zum Teil, angesichts des Umganges der Menschen mit Mutter Erde, der Fauna und Flora und nicht zuletzt den Mitmenschen anders sein auch sehr kritisch.

Aber neben vielem, was aus Gier, Uneinsichtigkeit oder schlichter Dummheit geschieht, gibt es auch die anderen Seiten des Menschen: Die Fähigkeit zu Liebe, zu Glauben, zu weiterführenden Einsichten und zum Humor.

Einer der gescheitesten, von beeindruckendem Humanismus und beispielhafter Menschenliebe geprägten Köpfe des 20. Jahrhunderts, der 2013 mit über 90 Jahren verstorbene österreichische Philosoph, Theologe und Sozialethiker, Jesuitenpater Johannes Schasching sagte in einem Vortrag: „Für eine gute Zukunft benötigt die Menschheit von vier Dingen deutlich mehr als heute: Empathie, Altruismus, Kontemplation und – Lachen.“

Wenn wir uns daran halten, werden wir die Welt vielleicht nicht sofort retten, aber sie ein kleines Stückchen lebens- und liebenswerter gestalten helfen.

Sommernachtsbretter
Sommernachtsbretter
Kategorie: Romane & Erzählungen
Thema:
Autor: Gunther Spath
Verlag: Memoirenverlag
Format: Taschenbuch, 208 Seiten
ISBN: 978-3-902990-05-1
Preis: 16,50

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Auszug aus dem Vorwort

Wie viele von uns hegen große Träume und wie viele Menschen erreichen die scheinbar unerreichbaren Ziele doch? Von so einem Streben handelt dieses Buch. In gewisser Weise ist es eine Märchengeschichte, denn wer kann sich in unserer von Realität, Fakten und vorgegebenen Meinungen gespickten Welt heute schon vorstellen, dass Träume verwirklichbar sein könnten?

Es geht hauptsächlich um das Theater, aber auch um die Liebe und ihre manchmal nicht geraden Wege, um Probleme im Zusammenleben und ein wenig um die Politik, die gerade auf der untersten Ebene, der Gemeinde, die Kunst des Möglichen ist.

Es ist eine Geschichte über das Dasein und die Wünsche leicht verstehbarer Leute so wie du und ich, ihre Hoffnungen, ihre Ideen, ihre kleinen Schwindeleien.

Es ist eine kitschige Geschichte, eine romantische Geschichte, eine Geschichte, in der zum Beispiel keines von den vielen schönen technischen Dingen eine Rolle spielt, die angeblich für unser Leben unverzichtbar sind, es laut Experten erleichtern – was oft eine Lüge ist – und es in der Wirklichkeit oft schon bestimmen, mit keineswegs nur glückbringenden Auswirkungen.

Die Menschen in dieser Geschichte reden miteinander statt elektronisch verstummt zu sein, sie tauschen ihre Ansichten, ihre Erfahrungen, ihr Glück und ihr Leid mündlich persönlich aus, verständigen sich somit unter Nutzung der uns allen angeborenen Sinne und benötigen weder Pseudofreundschaften in sozialen Netzwerken noch hundert elektronische Nachrichten. Die Menschen in meiner Geschichte reden, lieben, lachen und weinen im direkten Kontakt mit anderen.

Der Autor pflegt eine Illusion, die auf der in Zeiten wie diesen fast frivolen Überlegung beruht, dass es möglich sei, Leser für einen heiteren Roman zu finden, wenn dieser in einer Sprache formuliert ist, die dem Zug der Zeit nicht folgt und auf die Stotterei aus Satzfragmenten, fragwürdigen Anglizismen und aus der Gosse importierten Modevokabeln verzichtet.

Die Orte der Handlung, die sie umgebende Geographie und die Namen und Eigenheiten der handelnden Menschen sind frei erfunden und dennoch könnte das eine oder andere Geschehen und die eine oder andere Person manche Leserin/manchen Leser an Erlebtes oder Bekanntes erinnern.

In diesem Sinne – viel Vergnügen!

Unterwegs-Nachgedacht-Rausgesagt
Unterwegs-Nachgedacht-Rausgesagt
Kategorie: Lyrik
Thema:
Autor: Gunther Spath
Verlag: Memoirenverlag
Format: Taschenbuch, 110 Seiten
ISBN: 978-3-902990-27-3
Preis: 12.-

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Auszug aus dem Vorwort

Unterwegs auf den Pfaden der Glaubenssuche habe ich Nachgedacht über Gott, den Glauben, die Welt, die Menschen und Rausgesagt, was sich in diesem Buch niederschlägt. In einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen von Gott und dem Glauben abwenden, will ich genau darüber reden.

Ich bin Christ, engagiert in der evangelischen Kirche und in der Ökumene. Mein Lebensmotto ist der berühmte Satz aus dem 1. Korintherbrief 13/13: „Es bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, aber die Liebe ist die Größte unter Ihnen.“

Es geht um den Glauben und nicht um spitzfindige religiöse Regeln. Religionen werden seit Jahrtausenden missbraucht. Das hat mit Glauben nichts zu tun. Glauben, das sind positive Werthaltungen und moralische Ansprüche, die der moderne Alltags-Atheismus nicht ersetzen kann, der keine Demut mehr kennt.

Diese Entwertung des Glaubens führt zu einer geistigen Wehrlosigkeit, die nicht mehr in der Lage ist, Menschen Rückhalt und Stärke zu geben. Und sie führt zur Hilflosigkeit gegenüber Heilslehren, deren Bandbreite von seltsam, aber harmlos, bis zu fanatisch und brandgefährlich reicht.

Meine Lyrik versucht nicht, den Glauben zu analysieren. Wie schon der große Thomas von Aquin feststellte: „Das ist das Äußerste menschlichen Gotterkennens: zu wissen, dass wir Gott nicht wissen.“

Meine Lyrik will einladen, nachzudenken, ob nicht hinter der mit unserem Verstand darstellbaren Welt Größeres und nicht Erklärbares steckt. Der Spruch „glauben heißt, nichts wissen“ enthält eine tiefe Weisheit: Ein wissenschaftlich ableitbarer, in Formeln und Gleichungen erfassbarer Gott wäre keiner mehr.

Jedem Kapitel dieses Buches ist ein Zitat eines berühmten Wissenschaftlers über die Beziehung von Glaube und Wissenschaft vorangestellt. Sir Isaac Newton, Albert Einstein, Guglielmo Marchese Marconi, Werner Heisenberg, Johann Gottlob Leidenfrost, Carl Friedrich von Weizsäcker, Charles Darwin, Sir Arthur Stanley Eddington oder Max Planck – es gäbe noch etliche andere - haben beeindruckende Worte zu dieser Frage gesprochen. Sie zeigen, dass es die Unvereinbarkeit von Wissenschaft und Glauben nicht gibt.

Lassen Sie sich auf den Weg zu Gott und Glauben mitnehmen. Lassen sie sich zu Besinnung einladen, dass unsere Alltagswichtigkeiten, der Materialismus und die visionslose säkulare Kurzsichtigkeit nicht geeignet sind, uns Lebenssinn und Zufriedenheit zu geben.

Schauen wir nach dem „Mehr hinter den Dingen“ und wir werden, im Sinne der oben angeführten großen Wissenschaftler, Gott wiederfinden und damit auch für uns persönlich wieder mehr Ruhe und Zufriedenheit.

Verschaukelt - Lyrische Pfeile
Verschaukelt - Lyrische Pfeile
Kategorie: Lyrik
Thema:
Autor: Gunther Spath
Verlag: Memoirenverlag
Format: Taschenbuch, 128 Seiten
ISBN: 978-3-902990-54-9
Preis: 12,50

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Vorwort

Heitere, gegenüber dem Zeitgeist und seine Erscheinungen kritische Lyrik hat mich mein ganzes Leben begleitet. Die Werke von Wilhelm Busch, Christian Morgenstern oder Erich Kästner, um nur ein paar besondere Meister zu nennen, habe ich schon als Jugendlicher begeistert verschlungen.

Zwei höchst verschiedene Künstler haben Sätze gesagt, die mir so etwas wie Leitlinien im Leben geworden sind:

Der jüngere der beiden, Reinhard Mey, eine Ausnahmeerscheinung unter den deutschen Liedermachern, zielt in des „Kaisers neue Kleider“ auf diverse kulturelle Absurditäten, von den Übertreibungen der „nouvelle cuisine“ bis zu Auswüchsen künstlerischen Schaffens, und das gipfelt in dem wahren Wort: „Man muss lachen, wenn was lächerlich ist und zwar laut!“

Die Erfahrung lehrt, dass man sich mit der konkreten Anwendung dieser Lebensweisheit nicht bei allen Menschen beliebt macht, aber der eigenen seelischen Ausgeglichenheit einen guten Dienst erweist.

Aus der der „Lyrischen Hausapotheke“ des großartigen Schriftstellers Erich Kästner, stammt folgender Kalenderspruch:

„Vergiss in keinem Falle, auch dann nicht, wenn Vieles misslingt:

Die Gescheiten werden nicht alle! So unwahrscheinlich das klingt.“

Das muss man sich angesichts der zunehmenden geistigen Verwirrung, die diese Welt zu beherrschen scheint, immer wieder vorsagen. Es hilft, Optimismus und Humor zu behalten, beide könnten einem nämlich, wenn man nur beispielsweise die Nachrichten eines einzigen Tages Revue passieren lässt, leicht abhandenkommen.

Mein Buch spannt einen weiten Bogen von der besonderen Logik aus Kindermund über den täglichen Werbeunsinn, tierische Besonderheiten, Kurerlebnisse, sportliche Eigenarten, die schöne neue digitale Welt und politische und finanzwirtschaftliche Zumutungen bis hin zu diversem allzu Menschlichem. Heiter, satirisch und fallweise bissig sind diese lyrischen Pfeile – viel Vergnügen!

Wirklich? Von Selfietod bis Esoschmarrn
Wirklich? Von Selfietod bis Esoschmarrn
Kategorie: Belletristik
Thema: Satire
Autor: Gunther Spath
Verlag: Memoirenverlag
Format: Taschenbuch, 130 Seiten
ISBN: 978-3-903 303-22-5
Preis: 12,80

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Auszug aus den Vorbemerkungen

Manches, was man im Laufe seiner wachen Lebenszeit erfährt, lässt einen fragen: „Wirklich?“. Kann das ernst gemeint sein?

Beim Schreiben dieses Buches konnte ich viele Rückmeldungen der geschätzten Leserinnen und Lesern meines Vorgängerwerkes „Denglish.Smartkrank. Werbedummie“ verwerten. Wie bei diesem gilt auch hier, dass Sie persönlich, verehrte Leserin, werter Leser, von den geschilderten Köstlichkeiten rund um die Steigerung der menschlichen Dummheit nicht betroffen sind. Wir würden niemals wegen seltsamer Werbesprüche Dinge kaufen, die wir nicht brauchen, niemals dieses sich parallel mit der Digitalisierung ausbreitende Kauderwelsch „denglish“ oder „engldeutsch“ sprechen, nie an seltsamen Orten uns selbst gefährdend Selfies schießen, nie einem Esoterik-Scharlatan unser Geld in den Rachen werfen und niemals wegen einer Influencerin Überflüssiges erwerben.

Wem in meinen Zeilen die „political correctness“ fehlt, weil ich mich über die eine oder andere Person despektierlich äußere, dem sei gesagt: Die gefährlichsten Menschen auf dieser Welt sind die, die nicht über sich selbst lachen können!

Ich halte es mit Reinhard Mey und dessen Lied über zeitgeistige Verirrungen:

„Ruhig lachen, wenn was lächerlich ist, und zwar laut,

und wenn man auch der einz'ge ist, der sich zu sagen traut:

Was mich betrifft, ich hab' die Faxen satt.

Sieht denn hier keiner, dass der Kaiser keine Kleider anhat?“

Sehr viele der uns täglich zuschüttenden „News“ erfüllen zwei Kriterien: Ihre Kenntnis ist für das eigene Leben und das der Mehrheit der Weltbevölkerung nutzlos, aber ein Teil davon kann zu unserer Erheiterung beitragen, wenn man sie mit entsprechend distanzierter Einstellung und dem Willen, sie nicht allzu ernst zu nehmen, betrachtet. Daher gibt es auch in diesem Buch zwischen den jeweils einem speziellen Verdummungsthema gewidmeten Kapiteln geraffte „News“-Zusammenstellungen, wie sie sich jeweils an einem Tag auf gedruckten und digitalen Seiten finden, den „daily trash“.

Man kann alles von mehreren Seiten betrachten und daher wird manches, was ich hier mit leichter satirischer Überhöhung darstelle, nicht nur auf Zustimmung stoßen. Das ist gut so, denn in der veröffentlichten Meinung in unseren Zeiten gibt es viel zu viel eindimensionale Rechthaberei. Auch das gehört zu unserem Problem mit der Intelligenz, denn wäre diese ausgeprägter, wüssten wir um den Wert von Argumenteaustausch und Diskurs. Aber im Zeitalter des zunehmenden geistigen Tieffluges lebt es sich einfacher nach folgender These: „Es gibt zu jedem Problem mehrere Meinungen – meine und die falschen!“

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