Kopfverklebung ein Prozess
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| Thema: | Bildende Kunst |
| Autor: | Wiegele Anita |
| Erstellt am | 5.12.2016 |
| letzte Änderung | 5.12.2016 |
Die Welle der Regelmäßigkeit
Die Bewegung rollt nicht nur Steine, auch Dosen und Fetzen, totes Getier an den Strand.
Spuren im nassen Sand, geglättet durch den Rückzug der Welle.
Für den Zeitraum zwischen Ebbe und Flut, die Entspannung des gewohnten Atmens.
Im Wissen, dass angeschwemmter Dreck im Rhythmus wieder entsichtet.
Aufgeweicht, schwammig die dicke Haut der Ferse, durch langes Stehen im Dazwischen.
So sinnlos die Beobachtung des un-beeinflussten Geschehens.
Aber, … das Sorglose liegt in der Monotonie.
Eingesammelt die Dosen, geleert in Container.
Müll zerfressen, zerfallen in der Zeit, geschliffen, zerdrückt von der Welle der Regelmäßigkeit.
So stehen die Füße im trockenen Sand und die Festigkeit der Haut an Sohle, getrocknet durch Veränderung, macht sicher im Tritt und bildet Erneuerung in schwammiger Haut.
Text: Anita Wiegele 18. 10. 2013 (Projekt Kopfverklebung)
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