Ankommen
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| Thema: | Philosophie, Reise & Urlaub, Gesellschaft & Soziales |
| Autor: | Ulla See |
| Erstellt am | 13.2.2017 |
| letzte Änderung | 18.4.2017 |
Ankommen
Es verschwindet das Wollen und Müssen. Man verliert sich im Sein. Zeit ist unerheblich, es mir gut zu tun essentiell.
Ich genieße das fern sein, alle Belastungen des Alltags, sowohl die Lasten des Alltags, das Fordern der Behörden als auch mein eigenes - weit weg. Verliert sich in der Sonne, dem Rauschen der Wellen und dem breiten Grinsen, dem leichten Kopfwackeln, das Zustimmung bedeutet und nicht Nein, wie man es anfangs vermuten möchte. Ein Ja, ein freundliches Willkommen der Einheimischen.
Der Geruch des Landes könnte vielfältiger nicht sein. Meer, Algen, Gewürze, Kühe, Müll und Räucherstäbchen. Eine unglaubliche Mischung - exotisch und vertraut. Bereits so vertraut wie die Gerüche meiner Kindheit. Das hier Verweilen vergleichbar mit Kind sein. Nichts ist geplant, alles darf sein, darf sich in der Minute ändern. Keine Verantwortung, keine Entscheidungen, kein tun müssen. Für kurze Zeit verschwindet all das, Verpflichtungen ebenso wie die Fürsorge für meine Lieben, in welcher Form auch immer lieb.
Ausatmen - einfach atmen - aus.
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