Gedankensplitter - Die ewige Gegenwart des Lebendigen
| Kategorie: | Essays |
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| Autor: | Krampl Sarah |
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Gedankenversuch
Es war einmal ein Mensch. Der wollte in Worte fassen, was er war und so begann die Anthropologie, die Psychologie, die Neurologie, die Medizin, die Wissenschaft vom Menschen. dann gab es noch diese so genannten Philosophen, die sich nicht mit dem Menschen befassten, sondern mit dem Verhalten, denken, Taten des Menschen. Was ist der Mensch? Ein denkendes Schilfrohr? Ein vom Affen emanzipiertes Etwas? Ein Körper? Außen und Innen, Subjekt und Objekt, Erde und Sonne, Sauerstoff und Stickstoff. Heinrich VIII udn Philipp II, der Schöne. Napoleon und Hitler. Friedrich II und Ludwig II. Manfred Spitzer und Milan Kundera. José Saramago udn Portugal. Erdbeben und Candide. David Safier und Chrisotopher Moore. Die Bibel und die Kabbala. Männlich und Weiblich. Ptolemäus und Kopernikus, Dante und Petrarca. Der zweite Weltkrieg und der Terrorismus. Ewing Oil und Reich und Schön. Alles schön säuberlich im Gehirn gespeichert. Der Mensch, ein Wesen aus Fleisch und Blut, Wasser und Haut, Herz, Gefühl und Gedanken. Vernunft und Verstand, Kant und Kierkegaard, Wiederholbares und Nietzsche, che dice? Boh! Bier und Bärenchips. Der Versuch zu entkommen. Oje, Pech gehabt. Keiner entkommt. Es ist alles hier, es bleibt alles hier und alles wird aufgedeckt, früher oder später, besser oder schlechter. Unwissenheit. Herta Müller hat ihren eigenen Schreibstil. Surrealismus, Expressionismus, Tiefenpsychologie, Carl Gustav Jung und Erich Fromm. Exodus und Jesus. Assoziationen. Du kannst nicht entkommen, du kannst vor dir selbst nicht weglaufen. Du kannst versuchen zu flüchten, zu laufen, Meilenweit um dann wieder an den Ausgangspunkt wieder zurückzukehren. Du kannst dich ablenken, Fernsehen, Lesen, Musik hören, Saufen, Drogen nehmen um im nächsten Augenblick wieder du selbst zu sein, mit all deinen Sorgen. [...] Ellipsen, elliptische Erzählweise, Reduktion, Einschränkung auf das Wichtigste, auf das Sein des Menschen, das mittlerweile bereits langweilig und veraltet ist. Der Mensch, wie er ist, soll verschwinden. Er ist bereits verschwunden. Das, was sich Mensch nennt ist ein Sammelsurium aus Illusionen, falschen Überzeigungen, körperlichen Gebrechen. Ein zum Tode verurteilter Körper, ein zum Leben veruteilter Geist. [...] Mein Körper ist ziemlich aufdringlich. Alles, was er mir befiehlt, muss ich wohl oder übel ausführen, wenn ich nicht will, dass mir zum Beispiel die Blase platzt. Oft verwechselt man Körper und Geist; Wer befiehlt wem, wer beeinflusst wen auf welche Weise? Die Sinnesorgane sind die Vermittler zwischen Körper und Geist, die, die die zwei zusammenhalten, warnen zum Beispiel, wenn der Hunger und der Durst kommt. Unser Körper ist so reich bevölkert, von so vielen Bakterien, Viren, Pilzen, Säuren und es fließt so viel Blut in den Adern. Aber von außen ist gar nichts sichtbar. Der Geist ist noch viel weniger sichtbar. Warum so subtil?
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